Tagesgeldzinsen

 

In den Offerten für Tagesgeldkonten wird der jährliche Zinssatz dargestellt. Die Abkürzung „p.a.“ piggy-bank-760993_960_720.jpgbedeutet „per annum“ („pro Jahr“). Dies ist jedoch keine Garantie, das der Zinssatz für das gleiche Jahr oder über eine auserwählte Zeitspanne gilt. Täglich kann von der jeweiligen Bank die Höhe der Zinsen neu bestimmt werden. Ein Sonderfall stellen nur die Einstiegsofferten zahlreicher Banken dar. Im Regelfall gibt es im Gegensatz zum Festgeld keinen festen Zinssatz. Tagesgeldzinsen sind von Zinsschwankungen abhängig. Der Anleger hat jedoch zu jeder Zeit die Möglichkeit, nach einem Tagesgeldkonto Vergleich das Konto mit den derzeit besten Konditionen zu selektieren. Mit ein wenig Einsatzbereitschaft können immer hohe Tagesgeldzinsen erreicht werden!

Zinsgutschriften, monatlich, vierteljährlich oder jährlich

Die umfangreichen Offerten für Tagesgeldkonten differieren nicht nur im Zinssatz, sondern auch in der Häufigkeit der Zinsgutschrift. Die Regel sind halb- und vierteljährliche oder auch monatliche Gutschriften der Zinsen. Tagesgeld ist eine agile Anlageform. Die Anleger sind abhängig von der Situation des Marktes und können bei Bedarf unverzüglich umschichten oder abziehen. Aus diesem Grunde lohnt sich eine hohe Frequentierung der Gutschrift für den Kunden. Je mehr sich die Frequenz steigert, umso höher ist der Erlös auf dem Tagesgeldkonto. Zins und Zinseszins werden auf dem Konto angesammelt und die Zinseszins-Folgeerscheinung ist powervoller. Das besagt: Der Anleger money-1012625_960_720.jpgerhält nicht nur einen Profit von den Zinsen, die er für seine Einlagesumme gutgeschrieben bekommt, sondern auch Zinsen, für bereits gutgeschriebene Tagesgeld Zinsen. Üblicherweise ist die Zinseszins-Auswirkung bei hohen Einlagebeträgen und einem hohen Zinssatz noch höher. Bei der jetzigen Situation der Niedrigzinsen macht sich der Zinseszins-Effekt kaum bemerkbar. Wesentlich besser können Anleger momentan von Einstiegsofferten mit hohen Zinssätzen einen Nutzen ziehen.

Einige Banken offerieren auf ihr Tagesgeldkonto einen Zinssatz, der sich markant unter dem Leitzins befindet. Ihr Ziel ist es, neugierige Anleger als Neukunden zu akquirieren, um ein Tagesgeldkonto bei dieser Bank zu eröffnen. Die Offerten für Neukunden gewähren einen hohen Zinssatz für die Ersteinlage. Dieser Zinssatz ist im Gegensatz zum normalem Tagesgeldkonto, über einen definierten Zeitraum festgelegt. Ein fixer Zinssatz für Tagesgeld wird je nach Bankinstitut für einen differenzierenden Zeitrahmen garantiert. Normal ist ein fixer Zinssatz für sechs oder zwölf Monate. In dieser Zeitspanne haben Neukunden die Möglichkeit, Zinsen auf ihr Tagesgeldkonto zu bekommen, die sich weit über dem Durchschnittszins befinden. Einige Anleger nutzen diese Einstiegsofferten und wechseln nach Beendigung der interessanten Zinsphase einfach zum nächsten Bankinstitut.